Was Menschen sagen – und was Hunde hören
Hallo,
ich bin Willi. Weißer Malteser, Profi-Kuschelhund, Napf-Leer-Melder – und seit Kurzem unfreiwillig Teil einer sehr ernsten Familienkonferenz.
Alles fing ganz harmlos an. Ich lag auf meinem Lieblingsplatz (der eigentlich Papas Platz ist, aber das ist eine andere Geschichte), als Papa plötzlich diesen Satz sagte:
„Willi muss kastriert werden.“
😳
Entschuldigung bitte?
Ich habe extra die Ohren gespitzt. Nicht, dass ich mich verhört habe. Aber nein – Mama nickte. Und mein Name fiel mehrfach. Das ist nie ein gutes Zeichen.
Was Menschen sagen – und was Hunde hören
Papa erklärte irgendwas von vernünftig, ruhiger werden und ist besser so.
Ich hörte allerdings nur:
-
„Willi…“
-
„muss…“
-
„Tierarzt…“
Und innerlich dachte ich:
Habe ich etwas kaputt gemacht? War es der Schuh? Oder der eine Kissenrand?
Willi denkt nach (kommt selten vor, aber kommt vor)
Ich habe dann versucht, mir einen Reim darauf zu machen.
Bin ich zu wild?
Zu charmant?
Zu gut aussehend für diese Welt?
Oder… liegt es daran, dass ich manchmal andere Hunde sehr interessiert begrüße und dabei vergesse, dass Menschen so etwas „unangenehm“ finden?
🤔
Mama ist der emotionale Rettungsanker
Zum Glück kam Mama zu mir, setzte sich hin und sagte:
„Willi, alles wird gut.“
Das sagt sie übrigens auch:
-
beim Staubsauger
-
bei Gewitter
-
wenn der Napf nur halb voll ist
Und wisst ihr was?
Mama hat fast immer recht.
Mein Fazit als Hund
Ich weiß noch nicht genau, was das alles bedeutet.
Aber ich weiß:
-
Ich werde geliebt
-
Ich bekomme weiterhin Futter
-
Und niemand hat „kein Leckerli mehr“ gesagt
Also bleibe ich erstmal entspannt.
Vielleicht ein bisschen nachdenklich.
Aber vor allem: Willi.
Und falls Papa das hier liest:
👉 Ich bin auch unkastriert schon ziemlich brav. Meistens.
Euer
Willi 🐾
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